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Während sich die Community von blogage.de langsam entwickelt, basteln wir im Hintergrund kontinuierlich an der Funktionalität und vor allem der User Experience des Portals sowie unserer Blogs herum. Es gibt viele Ecken an denen wir Überarbeitung für dringend nötig halten und bemühen uns diese Stück für Stück abzuarbeiten.

Ich möchte einmal an Hand eines Beispiels einen Eindruck vermitteln, wo die Reise hingehen soll. Wie vor etwa einem Monat im blogage.de-Newsblog bekannt gegeben haben wir unsere Dateiverwaltung und das Hochladen von Dateien grundlegend überarbeitet. Hier also eine kurze Geschichte der Evolution der Dateiverwaltung (der Upload-Dialog folgt, so stay tuned).

Vorher: Die alte Dateiverwaltung 

Zu Beginn, hier ein kurzes Video von der Ausgangssituation (blogage.de-Videohilfe):

Die Dateiverwaltung erinnert sehr an den Windows Explorer und ist in ihrer Handhabung recht umständlich. Das Verschieben von Dateien in Ordner z.B. ist symptomatisch für die Unzulänglichkeit der Übertragung der Datei und Ordner-Metapher vom Desktop ins Web.

Aber auch viele andere Aspekte, wie die häufig kleinen und leicht zu übersehen Links, oder der überladene und viel zu große Upload-Dialog waren gelinde gesagt keine Augenweide.

Beginn der Überarbeitung: Ein neues Vorbild

Zu Beginn der Überarbeitung war uns klar, wir wollen es so einfach wie möglich gestalten. Der Benutzer soll so wenig wie möglich neu erlenen müssen. Die Entscheidung sich weiterhin an einem Desktop-Vorbild zu orientieren war naheliegend.

Uns gefiel die Spalten-Ansicht der Ordner in Mac OS X sehr gut, also entschieden wir uns zu versuchen in diese Richtung zu arbeiten. Durch die Entwicklung von JavaScript Frameworks, die seit der letzten Version der Dateiverwaltung stattgefunden hat, war die Umsetzung dieser Art für uns auch tatsächlich möglich geworden. Es gibt bei der Übertragung ins Web allerdings Einschränkungen, die beachtet werden mussten:

 

  1. Kontextmenüs: Auf dem Desktop ist man es gewöhnt mit einem Rechts-Klick ein Kontextmenü zu öffnen und dadurch Dateien zu bearbeiten. Im Web ist dies mittel JavaScript zwar möglich, allerdings ist hier die Erwartungshaltung der Benutzer eine andere. Es wird zurecht argumentiert, dass das hinzufügen eines Kontextmenüs nicht schadet, aber es kann nicht die primäre Bedienform sein. (Diskussion zum Thema)
  2. Platz: Der Platz innerhalb eines Browserfensters ist im Vergleich zu Desktop-Oberflächen recht begrenzt. Es muss also mitunter auf Informationen und Bedienelemente verzichtet werden.

 

Insgesamt halte ich es jedoch mit unter für kontraproduktiv sich zu viele Gedanken über die (technischen) Einschränkungen zu machen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich keine guten Lösungen finde, wenn ich mir zu viel sorgen über die Umsetzung mache. Das führt zwar häufig zu Protest und Kritik von seiten der Entwickler, aber es fördert die Findung einer guten Lösung - vorausgesetzt man bemüht sich im Anschluss gemeinsam einen guten Kompromiss zu finden.

The next level: Der Entwurf und seine Vorteile

Nach einigem ausprobieren, hin und her mit den Icons und weiteren Überlegungen, sah der finale Entwurf dann wie folgt aus:

Mir war es bei dem Entwurf wichtig, dass die wichtigen Funktionen nicht zu übersehen sind. Die großen Icons vergrößern nicht nur die klickbare Fläche, sondern dienen als zusätzliche Hinweise für die Funktionalität und erleichtern das Erfassen.

Das Erscheinungsbild der neuen Dateiverwaltung sollte optisch einen deutliche Ähnlichkeit zum Betriebssystem haben, um den Transfer von Erwartungen zu begünstigen. Dateien können per Drag & Drop zwischen den Ordnern verschoben werden. Es können mittels eines Shift-Klicks mehrere Dateien gleichzeitig aktiviert und verschoben, runtergeladen oder gelöscht werden und so weiter.

Auch die Möglichkeit nicht nur Dateien, sondern auch Ordner umzubenennen ist mit dieser Oberfläche möglich, worauf voher aus Platzgründen verzichtet wurde.

Ein weiteres großes Manko der alten Dateiverwaltung war es, dass man die Zusatzinformationen zu einer Datein ausklappen musste, um deren Öffentlichkeits-Einstellung sehen zu können. Daher habe ich mich dazu entschieden nicht-öffentliche Dateien gleich in der Übersicht als solche zu kennzeichnen. So muss man nicht immer wieder besorgt nachschauen, ob die top-secret-Dateien auch wirklich nicht öffentlich zugänglich sind.

Opfer der Revolution: Gestrichene Funktionen

Es ist allerdings nicht nur Funktionalität hinzugekommen. EIne Funktion, die wir anfangs für potentiell nützlich hielten, stellt sich als ungenutzt und überflüssig heraus: Die Bemerkungen zu Dateien. Daher wurden diese kurzer Hand gestrichen.

Auch die Einstellung einer Lizenz für jeden einzelne Datei machte sowohl das hochladen, als auch das Verwalten der Dateien unnötig kompliziert. Da wir Bloggen so einfach wie möglich machen wollen, möchten wir unser Benutzer nicht zwingen, sich bei jeder einzelnen hochgeladenen Datei über die Rechte Gedanken zu machen. Deshalb haben wir uns auch hier entschieden auf diese Funktion zu verzichten.

Zu guter letzt bekam ich dann beim Erstellen des Entwurfs ein Platzproblem bei der Unterbringung der URL für die jeweiligen Dateien. Auch hier habe ich über eine Aufgabe der Möglichkeit nachgedacht die Datei-URL aufzurufen, kam aber schnell zu dem Schluss, dass dies keine gute Idee war. Also entschied ich mich dazu, die Adressen über einen Button in einem Modal zu öffnen, dass sich über die Dateiverwaltung legt.

Das Endprodukt

Für die Umsetzung hat sich dann besonders mutle ins Zeug gelegt und das Resultat ist sehr gelungen, wie ich finde. Hier das Ganze in Bewegung:

Wir arbeiten natürlich auch an der Dateiverwaltung weiter. Wer also Anmerkungen, Kritk oder Verbesserungsvorschläge hat: Immer her damit.

Das besonders durch digg.com bekannt gewordene System von One-Click-Empfehlungen, auch Vote to promote genannt, ist eine recht effektive Methode, um aus einer Masse von Inhalten (besonders auch User Generated Content) beliebte oder für die Meisten interessante Beiträge herauszufiltern.

Wann bietet sich Vote to promote an? 

Die Yahoo! User Interface Library empfiehlt die Verwendung dieser Filtermethode unter folgenden Vorausetzungen:

Use this solution when

  • Users in the community have the ability to submit content to a 'pool' of resources.
  • Some democratic form of judgment is needed, to allow the community to compare the subjective quality of one submission to another.
  • A sizeable-enough community is required. Ideally, popular submissions in the pool should receive significantly more (dozens, hundreds?) votes than non-popular ones, in order to make comparisons meaningful.

Der Haken an der Sache ist also, dass dieses System natürlich erst dann wirklich gut funktioniert, wenn es auch viel genutzt wird. Das bedeutet zum einen, dass einfach eine verhältnismäßig große Anzahl an Nutzern vorhanden sein muss, zum anderen aber auch, dass die Funktion auch genutzt werden sollte.

Letzteres Problem ist auf einer Seite wie blogage.de schon alleine deshalb größer, weil Vote to promote nicht die Kernfunktion der Seite ist. Wenn man Phantom, einem der Gründer von YiGG.de allerdings glauben mag, so besteht diese Problematik auch auf Seiten, deren Kernfunktion die Beitragsfilterung ist:

Das Hauptproblem aber ist das viele Aktive User sich garnicht darum bemühen Stimmen abzugeben. Im Schnitt haben Frontpage Nachrichten 20-40 Stimmen. Wir haben aber aktive User im Tausenderbereich welche täglich vorbeikommen.

Mögliche Ursachen für geringe Nutzung

Da ich die Empfehlungsfunktion von blogage.de auch zu einer der Stärken des Blog-Portals zähle, habe ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht, wo die Gründe für eine geringe Nutzung der Funktion liegen könnten (abgesehen von einer geringer Nutzerzahl). Ich glaube, im Allgemeinen kann es fünf Ursachen geben:

1. Das System wird nicht verstanden.

Die Wirkung des Link "Empfehlen" (blogage.de) mag zwar eindeutig sein, allerdings ist die Funktion es nicht unbedingt. An vielen anderen Stellen werden Beiträge empfohlen, indem man sie mit einem vorgefertigten E-Mail-Template versendet. Die Begriffe "abstimmen" (YiGG.de) und "bewerten" (webnews.de) assoziiere ich immer mit einer Wahlmöglichkeit von mehreren Optionen, was wiederum zu Problem 2 führt.

Lösungsvorschlag: Eindeutige Bezeichnung und Ergänzung durch verständliche Symbole.

2. Das Empfehlen wird als zu aufwändig empfunden.

Wie aufwändig ist ein Klick? Richtig, der Aufwand geht gegen Null. Es ist aber auch nicht der Klick, der hier den Aufwand darstellt, sondern die vorausgehenden Überlegungen: "Ist der Beitrag empfehlenswert?", "Was könnten andere von mir denken, wenn ich diesen Beitrag empfehle?" etc. pp. Im Fall der Begriffe "abstimmen" oder "bewerten" stellen sich evtl. weitere Fragen wie "Wieviele Sterne verdient der Beitrag?" oder "Ist der Beitrag nun 2 oder 3 Sterne gut?". Alle diese Überlegungen sind aufwändig (Zeit und Hirnschmalz) und können evtl. das Abgeben einer Empfehlung hemmen.

Lösungsvorschlag: Empfehlen oder nicht - keine Zwischenstufen, Möglichkeit Stimme zurückzunehmen, evtl. anonymes Empfehlen.

3. Nutzer legen ihre Messlatte zu hoch.

Ein Teil der Nutzer ist erfahrungsgemäß sehr konservativ, was die Äußerung von Empfehlungen angeht. Das ist auch gut so, denn auf diesem Weg kann sich der hervoragende Inhalt vom guten absetzen. Problematisch wird es lediglich, wenn große Teile der Community eher zurückhaltend sind.

Lösungsvorschlag: Möglichkeit Stimme zurückzunehmen, evtl. anonymes Empfehlen.

4. Die Inhalte sind tatsächlich nicht gut genug.

Wenn die Inhalte einfach nicht empfehlenswert sind, nützt auch eine großzügige Empfehlungskultur wenig.

Lösungsvorschlag: Anreize für Qualitätsinhalte schaffen (YiGG.de bietet beispielsweise eine Beteiligung an den Werbeeinnahmen).

5. Die Empfehlungsfunktion wird übersehen.

Es ist durchaus sinnvoll den Empfehlungslink nicht groß oberhalb des Beitrags anzubieten. So wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Empfehler tatsächlich den gesamten Beitrag gelesen haben (wird so auch in der Yahoo! Library empfohlen). Allerdings sollte der Link auch nicht zu versteckt sein.

 

Links zum Thema:

Ich habe mich heute mal damit beschäftigt ein bisschen Statistiken anzufertigen und Grafiken dazu zu erstellen. Worum ging es dabei? blogage.de - worum sonst. ;)

Nutzerzahlen

Angefangen habe ich mit einer Übersicht über die Entwicklung der Nutzerzahlen. Dabei ist folgender schöner Graph entstanden:

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

 

Anzumerken ist hierbei, dass  der Monat September natürlich noch läuft und die Daten vom 15. September nicht hochgerechnet wurden. Mit anderen Worten: Am Ende diesen Monats wird die Zahl der Nutzer weiter gestiegen sein. Die Abflachung der Gerade zum Ende hin ist also nicht auf weniger Anmeldungen zurückzuführen.

Im Durchschnitt lag die Zahl der Anmeldungen pro Monat im letzten 3/4-Jahr bei etwa 110.

Demografische Daten 

Ich hatte darüberhinaus schon seit längerem vor die demografischen Daten unserer Community mal ein wenig auszuwerten und mal zu gucken, aus was für Menschen sich blogage.de eigentlich zusammensetzt. Ich habe natürlich nur die öffentlichen Angaben ausgewertet. Dabei habe ich mir zuerst einmal das Geschlecht angeschaut. Die Verteilung ist hier doch recht ausgewogen, wobei es allerdings ein paar mehr Männer unter uns gibt:

 

Als nächstes habe ich mir dann die Altersverteilung in der Community angeschaut. Das häufigste Alter ist 24 und der Durchschnitt liegt bei etwa 27 Jahren. Der etwas robustere Median liegt aber ebenfalls bei 24 Jahren.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Was die Berufe unserer Nutzer anbelangt so ist ein gutes Drittel der Blogger in allen erdenklichen Berufsfeldern beschäftigt. Von Erziehern über Hausfrauen bis hin zu Rentnern ist alles vertreten. Die restlichen zwei Drittel lassen jedoch zwei Gruppen sehr stark hervorstechen: Studenten und Schüler sind die am häufigsten angegebenen Berufe.

 

Ein sehr interessanter aber dennoch anstrengender Tag. ;)

Am 7.4.08 habe ich Zwecks einer Umstrukturierung der Inhalte auf blogage.de eine Erhebung mit Hilfe des Card-Sorting-Verfahrens gestartet. Nach etwa einem Monat habe ich die Erhebung beendet und bin jetzt im Rahmen meiner Prüfungsvorbereitung für die Prüfung in Methodenlehre und Statistik die Auswertung fertig gestellt.

Ich hoffe, dass ich bei der Auswertung soweit alles richtig gemacht habe, denn dann läuft auch meine Prüfungsvorbereitung gut. Überprüfung und Kritik sind daher willkommen (Rohdaten (XLS)). ;)

 

Stichprobe

 

Der Stichprobenumfang lag bei 15 Versuchspersonen (5 weiblich). Das durchschnittliche Alter der Teilnehmer lag zwischen 17-56 Jahren (MW = 30,067).

 

Methode

Wie bereits erwähnt wurde die Strukturierung der Inhalte mit Hilfe von einem geschlossenen Card-Sorting vorgenommen. Informationen zu dem Verfahren gibt es z.B. bei usability.gov. Dabei wurden fünf der abgegebenen Sortierungen in Listenform am Computer vorgenommen. Die übrigen 10 wurden in klassischer Weise mit Karteikarten am Tisch durchgeführt.

 

Statistische Hypothese und Auswertung

 

Überprüft habe ich ob sich die Häufigkeit der Zuteilung in eine der beiden Kategorien "Community" oder "Blogs" signifikant vom Zufall unterscheidet.

 

H0: p = 0,5
HA: p ≠ 0,5

Die statistische Auswertung wurde mit Hilfe eines z-Tests für Populationsproportionen bei einem Fehlerniveau von α < 0,05 durchgeführt.

 

Ergebnisse

 

Die Auswertung der Daten hat ergeben, dass sich die Wahrscheinlichkeit der Zuteilung in allen bis auf zwei Fälle signifikant vom Zufall unterscheidet. Im Falle der Items "Aktuelle Newsblog-Einträge" und "Am meisten diskutierte Blog-Einträge" bestand lediglich eine Tendenz zum Unterschied (z = 1,807, p = 0,072).

 


Zur Vergrößerung auf die Graphik klicken

 


Zur Vergrößerung auf die Graphik klicken

 

Konsequenzen für unsere Inhaltsstrukturierung

 

Im Großen und Ganzen wird die Sortierung die dynamischen Inhalte in der neuen Version von blogage.de diesen Ergebnissen folgen. "Aktuelle Newsblog-Einträge" wollen wir entgegen der Tendenz jedoch in "Community" unterbringen. Ich glaube, dass hier auf Grund der Bezeichnung des Inhalts ein Bias zu der Seite "Blogs" vorliegt. Da die Informationen auf dem Newsblog in der Regel doch eher community-bezogen sind, sind wir der Meinung dass dieser Inhalt auch in "Community" besser aufgehoben ist.

Im Falle von "Am meisten diskutierte Blog-Einträge" haben wir uns entschieden diesen Inhalt ebenfalls in "Community" einzusortieren. Die Zuordnung unserer Versuchspersonen wies keine eindeutige Präferenz auf und zu gunsten der zahlmäßigen Ausgeglichenheit haben wir uns in diesem Fall gegen die Zuteilung zu "Blogs" entschieden.

Noch eine kurze Anmerkung zum Schluss: Mir ist bewusst, dass auf Grund der statistischen Hypothese keine Aussage hinsichtlich der Kategorie-Zuordnung möglich ist. Streng genommen kann nur festgestellt werden, dass die Zuordnung durch die Versuchspersonen nicht zufällig ist, allerdings nicht in welche Richtung sie abweicht. Dieses wissenschaftliche Manko nehme ich mir allerdings vor dem Hintergrund der anstehenden Prüfungen heraus und verzichte daher auf eine zweite Erhebung mit gerichteten Hypothesen. ;)

 

Links zum Thema:

 

 

Hier stehen die Folien zu meinem heutigen Vortrag beim 5. Düsseldorfer Webmontag für alle Interessierten noch einmal zum runterladen zur Verfügung. Es werden folgende Themen kurz behandelt:

  • Usability ≠ einfach
  • Funktionsumfang und Nutzerfreundlichkeit
  • Komplexität verständlich machen

» Powerpoint
» PDF (ohne Videos)

English readers go to the end of the article for a short translation.

RSS-Feeds sind sehr praktisch, möchte man zeitnah die Artikel in verschiedenen Blogs lesen, ohne diese unnötig oft Besuchen zu müssen. In der Entwicklung des RSS-Formats gab es laut Wikipedia jedoch ein paar Unstimmigkeiten. Unterschiedliche Entwickler arbeiteten parallel an verschiedenen Versionen. Zuletzt wurde die Version 2.0 veröffentlicht.

RSS 2.0 war die von UserLand bekannt gemachte Weiterentwicklung. Es erweitert die älteren RSS-0.9x-Spezifikationen, macht aber keinen Gebrauch von RDF. RSS 2.0 ist umstritten, da es entgegen den Aussagen von UserLand nicht vollständig abwärtskompatibel zu den 0.9x-Versionen ist, setzt sich als Quasi-Standard gleichwohl immer mehr durch.

 Quelle: Wikipedia

 

Was ist Atom und warum brauche ich das?

blogage.de bietet neben RSS-Feeds auch Atom-Feeds an, um über neue Einträge in Blogs auf dem Laufenden zu bleiben. Atom, oder besser Atom Syndication Format ist eine Weiterentwicklung von RSS 2.0 und möchte dessen Nachfolger sein. Atom ist inzwischen ein offizieller Internetstandard.

Atom entstand aus dem Bedürfnis heraus, die Vorteile der unterschiedlichen RSS-Formate in einem neuen Format zusammenzufassen und um neue Elemente zu ergänzen. Dabei haben die Entwickler – in überwiegender Mehrzahl Blogger – ASF auch so gestaltet, um den speziellen Bedürfnissen von Weblogs und Nachrichtenseiten gerecht zu werden.

Quelle: Wikipedia

 

Die Icon-Vorschläge

RSS feed icon

Soweit die Vorrede. blogage.de bietet also Atom-Feeds an, allerdings gibt es meines Wissens bisher kein Icon für das Format. Das typische RSS-Icon, wie hier rechts zu sehen, hat sich bereits seit längerem durchgesetzt. Ich habe versucht ein äquivalentes Icon für Atom zu finden - erfolglos. Also habe ich mich hingesetzt und selber zwei Vorschläge erstellt. Ich wollte dabei eine klare Abgrenzung zum RSS-Format deutlich machen und habe deshalb einen anderen Farbton und ein neues Symbol gewählt. Ich habe die beiden Vorschläge ebenfalls in das offizielle Atom-Entwickler-Wiki gepostet. Ich bin gespannt. Welches Icon gefällt euch besser?

 

Atom feed iconAtom feed icon

Die Icons sind hiermit public domain und können in drei Formaten runtergeladen werden: 16x16, 32x32 und 124x124 Pixel.

 

To English Readers: In short, I have tried to find an atom feed icon for a while but Google didn't turn anything up. Since the weblog hosting service blogage.de needed one, I sat down and did my own. The result is what you see above. I wanted the two suggestions to differ noticably from the standard RSS icon. That's why I chose to make it blue and create a new symbol. I also posted them on the offical atom developers wiki. The icons are public domain and can be downloaded in 16x16, 32x32 and 124x124 pixels. Which one do you like better?

» Download atom icon 1 (left) (PNG)
» Download atom icon 2 (right) (PNG)

 

Update: Der deutsche Twitter-Klon Bleeper.de nutzt mitlerweile offiziell Vorschlag 2 (rechts) für alle seine Atom-Feeds. :)

Update 2: Der Open Source Twitter-Klon identi.ca nutzt offiziell Vorschlag 1 (links) für seine Atom-Feeds.

 

Links zum Thema:

Tipps für ein leserfreundliches Design deines Blogs

Der erste Eindruck zählt. Das gilt nicht nur für Menschen, sonder auch - und zwar in besonderem Maße - für Websites (also auch für Blogs). Die meisten kennen das: Wenn man auf eine Website gelangt, deren Design nicht ansprechend ist, wird man sich dort wahrscheinlich nicht sehr lange aufhalten. Noch schlimmer ist es, wenn das Layout und die Farbgebung das Lesen und die Orientierung auf der Seite stören.

Wenn Du also das Layout deines Blogs an deine persönlichen Vorstellungen anpassen möchtest, solltest Du dabei auch an Deine Leser denken. Manchmal ist ein Design schön anzusehen, beim lesen längerer Texte aber eher ermüdent. Es kommt also auch darauf an, was für Inhalte Du auf Deinem Blog veröffentlichst.

Letzten Endes ist das Design Deines Blogs natürlich Geschmacksache. Die folgenden Tipps sind also als Empfehlungen zu sehen.

Farbschemata

Die Farben eines Blogs sind zum einen wichtig, um deinen Blog zu individualisieren und deinem persönlichen Geschmack entsprechend zu gestalten. Sie sind aber auch ein sehr effektives Mittel, um den Wiedererkennungswert deines Blogs zu beeinflussen. Sehr ausgefallene aber auch gut durchdachte Farbschemata können ein Teil des Markenzeichens deines Blogs werden.

Bei der Anpassung des Farbschemas, solltest du allerdings ein paar Dinge im Hinterkopf behalten:

  1. Dieser Punkt ist wahrscheinlich banal, aber der Vollständigkeit halber: Links sollten sich farblich deutlich vom Rest des Textes auf einem Blog absetzten.

  2. Die Helligkeit der Textefarbe sollte einen ausreichend starken Kontrast zum Hintergrund bilden. Wenn sich die Farbtöne oder Helligkeitsstufen zu ähnlich sind, ist das Lesen längerer Texte häufig anstrengend.
  3. komplementärkontrast
    Der Rot-Grün-Kontrast
    ist besonders ungünstig.

  4. Auch starke farbliche Kontraste (besonders Komplementärkontraste wie rot-grün oder gelb-blau) zwischen Text und Hintergrund, strapazieren die Augen der Leser unter Umständen in hohem Maße, sodass das Lesen unmöglich wird.

  5. Es ist häufig günstig sich auf wenige Farben innerhalb eines Layouts zu beschränken. Dies hilft dabei, das Erscheinungsbild des Blogs ruhig zu gestalten und kann dem Leser die Orientierung erleichtern.

Um als Author eines Blogs zu überprüfen, wie sich das Farbschema auf die Lesbarkeit auswirkt kann es hilfreich sein, einmal einen längeren Artikel auf dem eigenen Blog zu lesen oder auch Umfragen auf dem Blog selbst durchführen. Außerdem gibt es diese Website auf der man Kontraste überprüfen lassen kann.

Text

Nicht nur die Gestaltung des Bloglayouts an sich sollte durchdacht sein.
Das Lesen am Bildschirm kann auf Dauer recht anstrengend sein. Aus diesem Grund sollte du dir überlegen, ob Du beim Schreiben Deiner Texte dem Leser nicht in dem einen oder anderen Aspekt etwas entgegenkommen möchtest.

Zum einen erleichtert es das Lesen erheblich, wenn Du darauf achtest häufig kurze Sätze und einen einfachen Satzbau zu verwenden. Das entlastet die Leser hinsichtlich der benötigten Aufmerksamkeit in Dauer und Intesität. Aber nicht nur die Länge der Sätze, sondern auch die Länge der Absätze sollte kurz gehalten werden, da man so einfacher Pausen machen kann und auch dies die Augen und Aufmerksamkeit des Lesers entlastet.

Weiterhin ist es häufig angenehm (besonders, beim überfliegen der Artikel), wenn Authoren im Text die wichtigsten Stichpunkte hervorheben entweder durch Verwendung von kursivem oder durch fettem Text. Das kann dem Leser Zeit sparen und es hilft zusätzlich zu verdeutlichen, worauf Du hinaus möchtest und welches die wichtigsten Punkte des Textes sind.

Sowohl die Verwendung von fettem Text als auch die von kursivem hat Vor- und Nachteile. Fetter Worte stehen aus dem Text hervor und können leicht beim Überfliegen erfasst werden. So findet der Leser leicht die Schlüsselwörter des Textes. Gleichzeitig verändert dies allerdings den so-genannten Grauwert der Seite. Beim Lesen des gesamten Textes können so die hervorgehobenen Worte wiederum den Lesefluss stören. Man sollte hier also sparsam hervorheben.

Bei Hervorhebung durch kursiven Text ergibt sich genau das umgekehrte Problem. Der Grauwert der Seite wird nicht verändert und somit ist das Lesen des gesamten Textes u.U. angenehmer. Die kursiven Wörter sind auf der anderen Seite auch weniger gut beim Überfliegen zu entdecken.

Eine weitere Orientierungs- und Lesehilfe bieten in längeren Texten Zwischenüberschriften. Genauso wie kurze Absätze bieten sie dem Leser eine bessere Möglichkeit Pausen beim Lesen des Textes zu machen. Darüber hinaus dienen sie auch der Strukturierung Deiner Artikel, sodass bei Bedarf z.B. auch mal ein Abschnitt übersprungen werden kann, der nicht von Interesse ist (wo man bei einem Artikel ohne Zwischenüberschriften vielleicht aufhören würde zu lesen).

Zu guter letzt, um noch einmal auf das Erscheinungsbild des gesamten Blogs zu sprechen zu kommen, solltest Du bei längeren Artikeln hin und wieder Gebrauch vom Artikeltyp "Text mit Abriss" machen. Ein Abriss oder Exzerpt ist eine kurze Zusammenfassung des Textes, der alleine auf der Übersichtsseite deines Blogs zu finden ist und einen Verweis auf die volle Fassung beinhaltet. Gerade wenn du häufiger lange Artikel auf Deinem Blog veröffentlichst, kann die Exzerpt-Funktion dazu beitragen, dass deine Übersichtsseite nicht überladen und unübersichtlich wirkt und der Leser schnell die Artikel findet, die ihn interessieren.

Bilder

Es gibt Möglichkeiten das Einbinden eines Bildes in einen Textbeitrag formschön und gleichzeitig praktisch zu gestalten. Diese erhöhen nicht nur die Lesefreundlichkeit, sondern erweitern zum Teil die Funktionalität deines Blogs.

Statt für jedes Bild eine neue Zeile anzufangen, kannst du den Text elegant um die Bilder herumfließen lassen. Das sieht professionell aus und spart deinen Lesern unnötiges scrollen. Dies kannst du ganz einfach erreichen, indem du im HTML-Editor beim Schreiben eines Eintrags zur gewöhnlichen -Zeile den Parameter style="float:left; padding: 2em" hinzufügst. Statt "left" kannst du natürlich auch "right" verwenden. Je nachdem, wie das Bild im Text ausgerichtet sein soll.

lightbox beispielt
Dieses Bild nutzt Lightbox.
Klicke auf das Bild,
um es in voller Größe anzusehen.

Eine weitere sehr schöne Funktion kannst du nutzen, indem du der HTML-Codezeile einen weiteren Parameter hinzufügst, oder den "Bild einfügen"-Knopf im Editor benutzt. Die Blogs von blogage.de nutzen eine Software namens Lightbox, die eine schöne Möglichkeit bietet Bilder in Orginalauflösung anzuschauen (wie z.B. in Bildeinträgen). Um diese Funktion sinnvoll nutzen zu können solltest du in deinen Blogeintrag ein kleineres Bild einbinden:

Besonders chic kann es sein, eine Reihe von Bildern in Form einer Slideshow auf deinem Blog einzubinden. Solche Slideshows kann man ganz einfach auf Imageloop erstellen. Du kannst hier auch ohne Anmeldung kostenlos und ganz schnell Slideshows verschiedenster Formen, Farben und Größen erstellen, indem du dort ganz einfach Bilder verwendest, die du bereits bei blogage.de hochgeladen hast (oder irgendwo anders im Internet). Hierzu brauchst du nur im "Mein blogage.de"-Menü unter "Meine Dateien" die Bild-URL in das entsprechende Feld bei imageloop.com kopieren. Du kannst dort aber auch direkt Bilder hochladen, oder Bilder aus deinem flickr-Account verwenden.

Hintergrundbilder

Hintergrundbilder auf einem Blog können - stärker als die meisten anderen Veränderungen - dazu führen, dass alles sehr unübersichtlich und schlecht lesbar wird. Es ist für den Leser nicht besonders angenehm, wenn sich hinter dem Text immer wieder z.B. ein Foto deiner Katze wiederholt. Es ist durchaus möglich Fotos im Hintergrund einzubinden, aber man sollte dabei darauf achten, dass sie den Lesefluss nicht stören. In der Regel hilft es bereits enorm, wenn man die Farbintensität und Kontraste des Fotos abschwächt.

reduzierte kontraste
Links ist das Original, rechts die Version, die sich besser als Hintergrundbild eignet.

Ein paar Beispiele für schöne und zu meist wenig störende Hintergrundbilder findet ihr auf den folgenden Seiten. Das schöne an diesen Beispielen ist, dass sie bei Wiederholungen nahtlos in einander übergehen. Die Bilder dürft ihr benutzen. Es gilt dabei allerdings als höflich, die Website des Erstellers auf eurem Blog zu verlinken und sich bei ihnen irgendwo auf dem Blog zu bedanken.

Wichtig: Lest die Nutzungsbedingungen und ladet die Bilder auf euren Computer herunter und ladet sie dann erneut hoch, um nicht die Server der Bereitsteller zu belasten! (Häufig dürfen die Bilder nur nicht-kommerziell genutzt werden)

Empfehlenswert:

Eingeschränkt empfehlenswert:

Weitere Anregung, Kritik, Diskussion, Tipps und Empfehlungen zu diesem Thema sind ausdrücklich erwünscht.

Verwandte Artikel auf diesem Blog:

Weitere Links zum Thema:

Okay, dies wird wohl vorerst der letzte Teil dieser Serie sein. Ein bisschen verspätet auch noch, aber besser spät als nie, nicht wahr?!

Wir haben uns dazu entschieden Google Analytics aus unseren Seiten zu verbannen. Warum? Es ist uns wichtig, dass wir unseren Benutzern möglichst deutlich zeigen können, dass wir gut mit ihre Daten umgehen. Mit dem Einsatz von Google Analytics ist es aber leider unumgänglich, dass Nutzerdaten an dritte zur statistischen Auswertung weitergegeben werden. In Zukunft werden wir also auf die statistische Auswertung von Google unserer Nutzer zu liebe also verzichten. ;)

Meine Top 10 im Oktober:

10. "was ist ein döner":
Die Verwechslung des türkischen Happens und des Blog-Portal-Gründers hatten wir ja schon beim letzen Mal. Das es aber tatsächlich noch Menschen in Deutschland gibt, die nicht wissen was ein Döner ist, hat mich aber doch sehr erstaunt.

9. "forum huren":
Lieber Suchender, es tut mir sehr leid, dass du bei blogage.de gelandet bist, aber in unserem Forum verkauft bisher niemand seinen Körper!

8. "gratis webseit":
Nur ein Vertipper oder Eindeutschung? Ob sich das Bald im Duden finden lässt? Ich wage beinahe nicht, es auszuschließen.

7. "der ultimative blog":
Ich hoffe doch sehr, dass der Googler hier fündig geworden ist. Mir würde es zwar schwer fallen den ultimativen Blog zu küren, aber wenn man ihn irgendwo findet, dann doch wohl auf blogage.de. ;)

6. "bier erstellen cinema 4d":
Erstellen kann man ein Bier mit dem 3D-Programm vielleicht, aber welch eine Qual, wenn man es nach der ganzen harten Arbeit nicht mal trinken kann.

5. "lustiges über abort":
Meiner Erfahrung nach kein Ort, über den es besonders Lustiges zu berichten gäbe. Obowhl...

4. "sperma gegen falten":
Ob das die neue Beauty-Kur wird? So manch einem Mann wäre das wahrscheinlich gar nicht unrecht. Ich kann mir schon die Fernsehwerbung für die neuen Produkte von Douglas, Loréal und Konsorten vorstellen.

3. "bildzeitung erstellen":
Ah ja. Das Niveau der Bildzeitung ist nun wirklich fern ab von jeglicher Höhe, aber dass man sie sich so ganz leicht im Internet erstellen können soll, davon habe ich noch nicht gehört. Wobei, dann würde man natürlich wirklich nur noch das zu lesen kriegen, was man auch lesen will. Fragt sich nur noch, ob man selbst so kreativ beim ausdenken der Stories ist wie die Schreiber der Bildzeitung.

2. "jetzt ein wort erstellen":
Abdauldau. Ugh. Habe Wort erstellt!

1. "suppe machen mit atomkraft":
Mal davon abgesehen, dass ich noch nie von einem Stormanbieter gehört habe, der es ermöglicht, ausschließlich Strom aus Atomkraftwerken zu beziehen, WAS FÜR EINE ABSURDE SUCHANFRAGE?

Verwandtes auf snikers Blog:

Da die Idee, 20% der Gewinne von blogage.de an gemeinnützige Organisationen zu spenden, von mir aufgebracht wurde, habe ich mich natürlich automatisch freiwillig gemeldet die Korrespondenzen zu übernehmen. Diese Aufgabe sollte sich als deutlich mühseliger entpuppen als ich es erwartet habe.

 

Organisationen auswählen

Vorher muss man sich aber natürlich überlegen, wem man sein Geld zu Gute kommen lassen möchte. Um genau zu sein, muss man sich überlegen, wem die blogage.de-Community das Geld spenden möchte. Also muss eine Liste von 10 gemeinnützigen Organisationen her, die nicht nur bekannt, sondern auch möglichst vertrauenswürdig sind. Zum Glück gibt es hier eine unabhängige Institution, die Informationen zu genau diesem Thema herausgibt und Organisationen auf Antrag prüft und ggf. empfiehlt.

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat auf seiner Homepage auch eine komplette Liste aller von ihm empfohlenen Organisationen. Also "nur noch" diese Liste einmal durchkämmen und möglichst ein breites Spektrum an Einsatzgebieten abdecken.

 

Erster Kontakt

Erst nachdem wir uns auf eine Liste geeinigt hatten (und das hat nicht wenig Zeit in Anspruch genommen), begann der wider Erwarten aufwendige Teil der Arbeit. Es fing schon damit an den passenden Ansprechpartner zu finden. Entweder waren diese schwierig zu finden oder die Organisationen stellten nur unpersönliche und -freundliche Kontaktformulare zur Verfügung (auch hier gilt natürlich Ausnahmen bestätigen die Regel).

Zugegebener Maßen war der Zeitpunkt, an dem ich die ersten Anfragen rausgeschickt habe, nicht optimal. Mitten in den Sommerferien der Schulen waren anscheinend viele Mitarbeiter mit ihren Kindern (oder auch ohne) im Urlaub. Die Quote der Abwesenheitsnotizen war recht hoch. Aber das kann man schließlich, außer mir, niemandem vorgehalten.

Was man wiederum durchaus jemandem außer mir vorhalten kann ist die Tatsache, dass die angegebenen Alternativkontakte zum Teil überhaupt nicht reagierten. Naja, schieben wir das mal auf die immense zusätzliche Belastung, unter der die Aushelfenden zu leiden hatten.

Immerhin meldeten sich einige der Ansprechpartner dann nach ihrer Wiederkehr, während andere es bei anderen Organisationen nie zu einem Kontakt gekommen ist. Selbst nach mehreren Anfragen habe ich leider von der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. (ASW) bis heute keine Antwort erhalten (sollte ich nach über drei Monaten doch noch eine Antwort erhalten, werden eine eigene Beschreibung und ein Logo natürlich noch gerne eingebracht und ich aktualisiere diesen Beitrag).

Nach einer zweiten Anfrage hatte sich dann zumindest neun der zehn Kontakte früher oder später gemeldet. Positiv hervorheben möchte ich an dieser Stelle amnesty international, von denen ich schon am nächsten Tage sowohl den Infotext als auch ein Logo bekam. Auch Ärzte ohne Grenzen schickte mir zwei Tage später alle Infos, um die ich gebeten hatte. Die Free Software Foundation Europe und Oxfam waren dann aber vorerst die letzten, die sich bei mir meldeten.

 

Weitere Korrespondenz

Nachdem sich dann nach teilweise mehreren Anfragen und Erinnerungsmails alle bei mir gemeldet hatten (bis auf ASW), verliefen die Korrespondenzen eigentlich alle ganz gut. Der einzige telefonische Kontakt (zu Oxfam) war sehr freundlich. Nachdem in den zweiten Anfragen bereits formulierte Texte vorgeschlagen wurden (die Doener auf den Websites der entsprechenden Organisationen zusammengesucht hat), bekam ich dann auch nach und nach die meisten Logos zugeschickt.

Interessanterweise bekam ich auf die Frage nach einem Logo von ein paar Ansprechpartnern einen Hinweis darauf, dass sie dieses aus rechtlichen Gründen nicht zur Verfügung stellen dürften. Daher mussten dann leider doch ein paar Beschreibungen ohne Logo auskommen.

 

Resümee

Alles in allem war das Ganze eine sehr interessante und nützliche Erfahrung im Umgang mit (geschäftlichen) Online-Anfragen. Aber es bleibt zu bemängeln, dass einige gemeinnützige Organisationen sich doch scheinbar nicht ausreichend um ihre E-Mails kümmern. Im Umkehrschluss habe ich gelernt, dass trotz z.T. prominenter Internet-Auftritte Online-Korrespondenz noch immer nicht der schnellste und sicherste Weg ist, Kontakt mit den Betreffenden aufzunehmen.

Möglicherweise sind auch nur die zur Verfügung gestellten Kapazitäten zu gering. Dazu kann ich leider kein Urteil abgeben. Es würde mich allerdings sehr interessieren. Wenn also jemand dahingehend Erfahrungen hat, würde ich mich sehr über einen Kommentar freuen. Vielleicht liest dies ja auch die eine oder andere Person, mit der ich korrespondieren durfte und hinterlässt einen Kommentar. ;)

Zum Schluss bleibt noch zu sagen: Nachdem das Problem der ersten Kontaktaufnahme überwunden war, waren die Kontakte wirklich nett. Man munkelt, dass sich sogar der eine oder andere auf blogage.de angemeldet haben soll.

 

Links zum Thema:

  • Newsblogeintrag zum Thema: "Do no evil 2.0"
  • Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen
  • Hinweise zum DZI Spenden-Siegel
  •  

    Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie Besucher auf eine Website kommen. Das Nachvollziehen von Verlinkung und und Klick-Verhalten kann ganz schön faszinieren. Neben der verweisenden Websites kommt bei blogage.de momentan nur ein relativ kleiner Teil der Besucher über Suchmaschienen (11,28%). Das liegt daran, dass vor Version 0.7 kaum etwas über den Gegenstand der Website zu finden war.

    Das hat sich jetzt geändert und auch die Presseinformationen können hoffentlich ein paar mehr Suchende zu uns führen. Außerdem wird die wachsende Aktivität im Forum auch zusätzliche Inhalte für die Google-Bots bereitstellen.

    Ich habe mir vor dem Update einmal die Auswertungen der Google-Keywords angeguckt, über die Suchende auf blogage.de gestoßen sind. Wie ich es oben angesprochen habe, lässt sich vorab schon vermuten, dass wenige tatsächlich das gefunden haben, was sie erhofften zu finden. Wonach die Leute aber zum Teil suchen ist einfach nur erheiternd und manchmal kann man sogar was lernen ;)

    Hier meine persönliche Top 10:


    10. "wellenbad funktionsweise":Wie ein Wellenbad funktioniert, dass kann ich dir, lieber Suchender, leider auch nicht erklären. Wie es nicht funktioniert aber sehr wohl.

    9. "pissoir schild":Was genau hier gefunden werde sollte erklärt sich mir nichtmal nach der Bilder-Suche. Finden können hätte man immerhin dieses Bild.

    8. "hetero gratis":Dass in Deutschland und Österreich mehr nach "porn" gesucht wird als nach "nachrichten", weiß ich wohl, dass Google-Nutzer bei dieser Suche über blogage.de gestolpern, tut mir deshalb aufrichtig leid. "The internet is for porn!"

    7. "billig schlagringe":Ich habe keine Ahnung was Schlagringe kosten bzw. was billig oder teuer ist. Wo man sie kaufen kann, weiß ich aber inzwischen auch.

    6. "handschellen freunde":Auch bei spezielleren Suchanfragen rund um das Thema "Sex" bietet blogage.de anscheinend Inhalte. Die Ergebnisse dieser Suche dürften aber weniger befriedigend sein...

    5. "fehlgeburt disco":Ein wenig erfreuliches Thema zu dem sich hier jemand informieren wollte. Fehlgeburten sind ja an sich schon keine schöne Sache, aber in der Disko? Hoffentlich nicht auch noch auf der Tanzfläche!

    4. "döner prinz":Die Verwechslung von Doener mit Döner ist mehr als verzeihbar. Prinzen gibt es bei blogage.de bisher aber keine und wer der Döner Prinz ist, konnte ich bisher auch nicht rausfinden.

    3. "nackt zu haus gratis":Versprochen, das ist das letzte sex-related keyword in dieser Liste. Aber wer sich fragt, wo er zu Hause nackt sein kann ohne dafür bezahlen zu müssen, sollte sich vielleicht überlegen den Wohnort zu wechseln.

    2. "foltermetoden in ratingen deutschland":Abgesehen von dem drolligen Rechtschreibfehler, einfach nur kurios. Mir war bisher nicht bekannt, dass Ratingen für seine Foltermethoden bekannt ist.

    1. "schlagworte schmerzhaft":Mein persönlicher Favorit. Ob diese forschende Person wohl die gleiche ist, die auch nach "billig schlagringe" gesucht hat? Ich weiß es leider nicht. Was ich aber sagen kann ist, dass hier jemand den Begriff Schlagworte missverstanden hat (und ich dachte er sei leichter verständlich als "Tags"...). ;)

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